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Bruchköbeler „Interimsrathaus“ ist in Kürze bezugsfertig

Das frühere Unterkunftsgebäude für Hubschrauberpiloten wurde in den letzten Monaten saniert und als „Interimsrathaus“ der Stadt Bruchköbel hergerichtet. Der nachfolgende Rundgang zeigt, wie es aktuell dort aussieht. Während des Umbaus der Bruchköbeler Innenstadt wird die Stadtverwaltung Bruchköbel das Gebäude als Interimsrathaus für mindestens 3 Jahre nutzen.

Daniel Weber, persönlicher Referent von Bürgermeister Günter Maibach, und Alexander Bauer vom Bauamt der Stadt Bruchköbel informierten während des Rundgangs über den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten. Die frisch angelegte Außenfassade fällt sofort ins Auge Beim Betreten des Gebäudes sieht man im Eingangsbereich die Schließfächer als eine der wenigen Überbleibsel aus vergangenen Militärzeiten. Das Gebäude wurde im Jahr 1986 errichtet und konnte daher in einem sehr guten Zustand vom Zweckverband Fliegerhorst übernommen werden. Als Mieter wird die Stadtverwaltung Bruchköbel Erdgeschoss und erste Etage belegen, während die zweite Etage von anderen Mietern genutzt werden wird.

Rund 45 Büros wurden aus den früheren Unterkunftsräumen gebildet. Strom- und Medienleitungen sowie Wasserleitungen wurden komplett neu verlegt.

Heizkörper und Rohrleitungen konnten weiterverwendet werden. Die Wärmeversorgung wird zukünftig eine neu eingebaute Erdgasheizung sicherstellen. Die vorhandenen Metallfenster mit Doppelglasisolierung sowie die jeweiligen Türen mussten nicht erneuert werden.

Erstellt werden musste ein Brandschutzkonzept für das gesamte Gebäude, was unter anderem vorsah, in den Gängen Brandschutztüren einzubauen sowie Abschottungen neuer und alter Leitungen vorzunehmen. Pro Geschoss besitzt das Gebäude eine Nutzfläche von rund 1000 m². Davor befinden sich 82 Parkplätze und in Kürze eine E-Tankstelle.

Das gesamte Gebäude wurde in gut einem Jahr saniert und wird in wenigen Wochen bezugsfertig sein. Geplant ist derzeit, dass das Interimsrathaus Mitte 2018 seinen Betrieb aufnehmen wird.

Die Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen der Mitarbeiter ändern sich nicht. Lediglich die Adresse wird für die nächsten Jahre eine andere sein: Am Fliegerhorst 1229 in Erlensee.

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Erlenseer Senioren besichtigen Fliegerhorst

Vor kurzem fand eine Seniorenfahrt auf den Fliegerhorst Langendiebach statt. Mit zwei voll besetzten Bussen ging es an verschiedene markante Punkte des ehemaligen Militär-Gebiets. Einige Gebäude konnten besichtigt werden, zudem gab Bürgermeister Stefan Erb aktuelle Hintergrundinformationen. Los ging es am Rathausplatz zunächst zu der neuen Fußballsportanlage des 1. FC Erlensee. Nach einer kurzen Begrüßung des Bürgermeisters Stefan Erb konnten die Teilnehmer auf eigene Faust das hochmoderne Sportgelände erkunden, auf den Plätzen sich bereits einige Mannschaften warm machten.

Weiter ging es zum Tower, dem Wahrzeichen des Fliegerhorstes. Hier sprach Stefan Erb unter anderem von den Plänen, dort ein Dokumentationszentrum zu errichten, die in der Gruppe auf viel Zustimmung stieß. Allerdings stehe es derzeit noch in den Sternen, ob und wann dies tatsächlich errichtet würde. Daraufhin konnte auch das Gebäude besichtigt werden. Insbesondere der Blick aus den Panoramafenstern im ersten Stock, durch die man die ehemalige Start- und Landebahn und die Bunker erblicken kann, beeindruckte die Teilnehmer.

Die nächste Station war die Housing Area mit den ehemaligen Offiziersgebäuden, von denen zwei besichtigt werden konnten. Dort wurde vor ein paar Jahren der hr Tatort „Das Haus am Ende der Straße“ gedreht, von dessen Dreharbeiten man noch einige Überbleibsel entdecken konnte. Hier werden derzeit Verhandlungen mit der Firma Brandenburg geführt, die sich eventuell auf diesem Gelände ansiedeln wird.  

Danach ging es in das etwa 200 m lange Gebäude, in dem die Militärpolizei der US Army stationiert war. Besonders interessant waren hier die Wandmalereien, die im ganzen Gebäude zu bestaunen waren. In einem Raum sind beispielsweise die Wappen aller Units, die dort stationiert waren, aufgemalt. Dieses Gebäude ist als eine der wenigen auf dem Gelände des Fliegerhorstes noch nicht verkauft und steht derzeit leer.

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