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Neuer Radweg eröffnet

Perfekt asphaltiert und ohne große Steigungen: Der neue Fahrradweg zwischen dem Gewerbepark Fliegerhorst und dem Gelände der Fischzucht Haas verbindet ab sofort das boomende Gewerbegebiet mit dem Bruchköbeler Radwegenetz. Nach dreieinhalb Monaten Bauzeit ist die Strecke am Donnerstag, 1. November, offiziell eröffnet worden. „Zahlreiche Rathausmitarbeiter haben den Weg schon genutzt“, erklärte Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach bei der Einweihung. „Es gab bereits viele positive Rückmeldungen.“ Zur Eröffnung hatten sich zahlreiche Radfahrer des Erlenseer Radlertreffs „Dabb Noi“ und des Bruchköbeler Fahrradtreffs eingefunden, um die Strecke ebenfalls zu testen. „Der Radweg ist ein wichtiger Baustein für die Anbindung des Gewerbeparks. Deshalb freue ich mich, dass er jetzt auch offiziell eröffnet wurde“, sagte Erlensees Bürgermeister Stefan Erb.

Der drei Meter breite Weg ist rund einen Kilometer lang und zwischen dem Endpunkt am Fliegerhorst und dem Hebewerk beleuchtet. Radfahrern, die von Bruchköbel kommend bisher entlang der Landesstraße L3268 fahren mussten, bietet er jetzt eine bequeme, kürzere und landschaftlich reizvolle Möglichkeit, zwischen beiden Städten zu fahren. Außer dem Gewerbeparkt ist jetzt auch der Bärensee von Bruchköbel direkt erreichbar. In Kürze wird der neue Radweg in die bestehende Beschilderung aufgenommen. An 18 Punkten wird dann auf die Verbindung hingewiesen. Geplant und finanziert wurde der rund 250 000 Euro teure Weg vom Zweckverband Gewerbepark Fliegerhorst.

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Landebahn ins Grüne

Bundesforst ermöglicht Begehung des Geländes am Fliegerhorst in Erlensee 

Stefan Erb, Bürgermeister der Stadt Erlensee, freute sich am vergangenen Freitagnachmittag über die erste geführte Wanderung durch den ökologisch aufgewerteten Bereich des ehemaligen Fliegerhorsts in Langendiebach. Rund 40 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der ersten geführten Tour über das nicht öffentlich begehbare Gelände teil. 

„Wir bedanken uns zunächst ausdrücklich bei den Städten Erlensee und Bruchköbel für die gute Kooperation und die Bereitschaft, diese Flächen derzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen,“ so Matthias Pollmeier vom Bundesforstbetrieb Schwarzenborn der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und zuständig für den Funktionsbereich Naturschutz. Er entschuldigt sich gleichzeitig bei den Teilnehmern für diese Maßnahme. Mitgebracht hat er zur Verdeutlichung dieser Entscheidung eine große Luftaufnahme, die die zahlreichen Einschläge der Weltkriegsbomben entlang der Landebahn zeigt. „Bevor wir hier nicht einen sicheren Korridor geschaffen haben, möchten wir niemanden gefährden und raten keinem, sich hier frei zu bewegen,“ so Pollmeier. 

Frei herum laufen unweit der Besucher dagegen zahlreiche Galloway-Rinder durch die Wiesen, die erstaunt die Menschengruppe beäugen. Zusammen mit seinem Kollegen Harald Fuhrländer freut sich Matthias Pollmeier nach den einleitenden Informationen über die gut besuchte Führung. Stolz präsentiert er den Gästen die hinter den Kulissen stattfindende Arbeit auf diesen Flächen. Im Mittelpunkt stehe die Erhaltung von Flora, Fauna sowie die Sicherung des Bestands an Tierarten aber auch die Ansiedelung neuer Tiere wie die, der Galloway-Rinder. 

Die rund 150 Hektar rund um die ehemalige Landebahn am Fliegerhorst, erfahren die Teilnehmer, werden dabei nicht wahllos, sondern gezielt durch den Bundesforst entwickelt und der Natur überlassen. „Wir arbeiten daran, dass die Wiesen und der Pflanzenbestand sich ökologisch so weiter entwickeln können, wie sie das seit nunmehr 100 Jahren an vielen Stellen bereits tun konnten“, erklärt Pollmeier. „Das ist in der Tat eine besondere und seltene ökologische Situation, die wir hier vorfinden“, sagt er und zeigt dabei auf die Natur rund um die ehemalige Landebahn. 

Geplant ist es, laut Bundesforst, einen rund 12 Kilometer langen begeh- und befahrbaren Weg direkt über das Gelände zu schaffen. „Über den Weg können dann alle die Liegenschaft besuchen und dabei die Natur und die angesiedelten Tiere bewundern“, erklärt Pollmeier den derzeitigen Plan. 

Von den ehemaligen militärischen Gebäuden und Anlagen soll nur der Aussichtsturm im ehemaligen NATO-Gelände im südwestlichen Bereich erhalten werden. Dieser allerdings wird dann nicht mehr Feldstechern, sondern Fledermäusen vorbehalten sein. Alle anderen Bunkeranlagen rüstet der Forst ebenfalls für Fledermäuse um. 

Gestärkt und bewirtet vom Gastgeber „Zweckverband Fliegerhorst“ treten die Teilnehmer den Rückweg an. Nach der rund dreistündigen Tour schließen sich die Tore hinter den Besuchern. 

Weitere geführte Wanderungen über das ökologisch interessante und wertvolle Gelände sind ab dem Frühjahr 2019 geplant. Die Termine werden auf den Seiten des Zweckverbands www.gewerbepark-fliegerhorst.de/und der Städte Erlensee und Bruchköbel sowie auf Erlensee aktuell bekannt gegeben. 

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