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Baubeginn für neues Logistikzentrum

Hinter dem Fußballzentrum Erlensee errichtet die Firma LIST Bau Nordhorn auf dem rund 60.000 qm großen Grundstück bis zum Sommer 2018 ein Logistikzentrum. Die ca. 27.000 qm große Immobilie besteht aus zwei Hallen und einem Verwaltungsgebäude.

Zwei Hallenabschnitte sind vor Baustart bereits vermietet: Die Spedition Fenthol & Sandtmann GmbH nutzt einen Bereich als Gefahrstofflager. Die M.S.G. Frucht GmbH, die Obst-, Gemüse- und Salatprodukte verarbeitet und vertreibt, bezieht einen weiteren Bereich. Die Ausstattung des gekühlten Lebensmittelproduktionsbereiches mit Kühlraumumbau und Kältetechnik gehört ebenfalls zum Leistungsumfang.

Nach der Erweiterung des DPD Depots in Salzgitter ist dies bereits der zweite Auftrag, den der Generalunternehmer für die Bau- und Immobilienverwaltung Fäth realisiert. LIST Bau Nordhorn ist ab der Ausführungsplanung mit dem Projekt betraut. Für die Technische Gebäudeausrüstung zeigt sich LIST Ingenieure verantwortlich.

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Foto/Quelle: Buch "Deckname Briefwaage - Der Fliegerhorst Langendiebach 1936-1945", 2. Aufl.
"Deckname Briefwaage" neu aufgelegt

Der Fliegerhorst Erlensee blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Heute befindet sich hier ein boomendes Gewerbegebiet und nur noch wenige Spuren zeugen von den Anfängen in den 30er Jahren. Bemerkenswert ist vor allem seine dreieckige Bauform, die den Fliegerhorst von anderen Militärflugplätzen deutlich abhob und die auch heute noch erkennbar ist. Errichtet ab dem Jahr 1936 für die deutsche Luftwaffe war das Gelände Teil der Aufrüstung des Deutschen Reiches. Eine Entwicklung, die letztendlich in den Zweiten Weltkrieg mündete und die auch den Fliegerhorst zum Ziel alliierter Bombenangriffe machte. Im Jahr 1945 besetzte dann die amerikanische Armee den Flugplatz am Rande Langendiebachs und nutzte ihn bis zu ihrem Abzug 2007.

Wer sich für diesen ersten Abschnitt der Geschichte des Fliegerhorstes interessiert, kommt an dem Buch „Deckname Briefwaage – Der Fliegerhorst Langendiebach 1936 bis 1945“ von Jens Arndt und Werner Kurz nicht vorbei. Kenntnisreich und mit vielen Details und spannenden Fotos beleuchten die beiden Hanauer Historiker die ersten Jahre des Fliegerhorstes. Das Werk ist jetzt in einer überarbeiteten zweiten Neuauflage erschienen. Dabei ist das Buch von 96 auf 168 Seiten angewachsen, viele neue Erkenntnisse, Interviews und neue, teils unveröffentlichte Fotos sind in die Überarbeitung mit eingeflossen. „Nachdem das Buch 2008 herauskam, haben uns zahlreiche Zeit- und Augenzeugen angesprochen. Besonders wertvoll waren die Erinnerungen des Langendiebachers Heinrich Ruth, der als 14-Jähriger anstelle seines eingezogenen Vaters mit der Müllabfuhr auf dem Gelände betraut war“, berichtet Werner Kurz. „Deshalb war es mir und Jens Arndt bald klar, dass es noch viele Fakten gibt, die erzählt werden müssen und so haben wir uns zu dieser Neuauflage entschlossen.“ Dabei räumen die beiden Autoren auch gleich mit einigen Mythen auf, die sich rund um den Fliegerhorst gebildet haben und auch auf die Stationierung des ersten einsatzfähigen deutschen Düsenjägers Me 262 wird eingegangen.

Das Buch „Deckname Briefwaage – Der Fliegerhorst Langendiebach 1936-1945“ wird vom Hanauer Geschichtsverein herausgegeben und kostet 33 Euro und ist unter anderem im lokalen Buchhandel, im Hanau Laden (Am Freiheitsplatz 3, Hanau) und im Café Schien (Nußallee 7, Hanau) erhältlich. 

 

Foto/Quelle: Buch "Deckname Briefwaage - Der Fliegerhorst Langendiebach 1936-1945", 2. Aufl.

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